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Long before sunrise
i sit in the morning freshness
on my balcony to the beach
breathing in time with
the calm waves of the sea
which lull the beach cove
into a deep sleep
Rocks in the water
like sleeping giants
washed by gentle waves
even the seagulls are silent
amidst the whispering sound of the sea
in the east
the bright morning star shines
and the silhouette
of the mountains of the Orient
appears in the dawn
Slowly
the glowing sun rises
spreading its golden tail
far across the sea
like a bridge of sunbeams
from the end of the sea to the beach
i close my eyes
feel a gentle warmth
on my face
then I notice
an elegant woman
with red lips and flowing hair
riding a dusty scooter
along the deserted beach promenade
the refreshing wind
blows her summer dress
i look down from the balcony
and involuntarily see her cleavage
beautiful curves in tight jeans
on the comfortable saddle
there is still a seat free behind her
i listen again
to the beginning of the day
an older couple
comes hand in hand
places beach towels and beach bags
on the loungers
under raffia parasols
and swims towards the sunrise
I think
life doesn't need much
when love is there
the flags of the beach bar
flutter in the warm wind
and the leaves of the trees on the shore rustle
a breeze roughens the sea
sunbeams reflect
a thousand times on the water
and as far as the eye can see
a single sparkling sea of glitter
a cup of coffee in my hands
laughter and shouts
bustling activity on the beach
people are happily swimming
the cocktails are colorful
and sun worshippers
who want a seamless tan
roll around in the hot sand
dripping watermelons
provide refreshment
exhausted
a book slips from my hand
i fall into a delirium
from the sounds of beach life
sink into a sea
of waves, sand, sunscreen
bikinis, thongs and melons
i doze off
when I wake up again
my gaze wanders
over the colors of the sea
from emerald green to deep blue
to the horizon
where the sea and the sky meet
where ships with white sails
glide tranquilly along
just like my time
where no longer
seconds and minutes
set the rhythm
my watch only knows hours
without haste, without hurry
towards the evening
when the beach gradually empties
the evening visitors arrive
like the young woman
who probably had to work
who slips off her sheer dress
lets it fall onto a rock
and disappears in the reflective play of light from the evening sun
in the crystal-clear water
like the day at the sea
Lange vor Sonnenaufgang
sitze ich in der Morgenfrische
auf meinem Balkon zum Strand
atme im gleichmäßigen Takt
der ruhigen Meereswogen
die die Strandbucht
in einen tiefen Schlaf wiegen
Felsen im Wasser
wie schlafende Riesen
von sanften Wellen umspült
selbst die Möwen schweigen
beim flüsterleisen Meeresrauschen
im Osten leuchtet
der helle Morgenstern
und die Silhouette
von den Bergen des Orients
erscheint in der Morgenröte
langsam schwebt
die glühende Sonne empor
legt ihren goldenen Schweif
weit über das Meer
wie eine Brücke aus Sonnenstrahlen
vom Ende des Meeres bis zum Strand
ich schließe die Augen
spüre sanfte Wärme
auf meinem Gesicht
da bemerke ich
wie eine elegante Frau
mit roten Lippen und offenem Haar
auf einem staubigen Roller
die verlassene Strandpromenade entlangfährt
der erfrischende Fahrtwind
verweht ihr Sommerkleid
vom Balkon schaue ich hinunter
sehe unwillkürlich in Ihr Dekolleté
wunderschöne Rundungen in wenig Jeans
auf dem bequemen Sattel
hinter ihr wäre noch ein Platz frei
ich lausche wieder
dem beginnenden Tag
ein älteres Paar
kommt Hand in Hand
legt Strandtücher und Badetaschen
auf die Liegen
unter Sonnenschirmen aus Bast
und schwimmen dem Sonnenaufgang entgegen
ich denke
im Leben braucht es nicht viel
wenn Liebe da ist
die Fahnen der Strandbar
wehen im warmen Winde
Blätter der Uferbäume rascheln
als eine Brise das Meer aufraut
und Sonnenstrahlen sich spiegeln
tausendfach auf dem Wasser
und bis zum weiten Horizont
ein einzig funkelndes Glitzermeer
eine Tasse Kaffee in meinen Händen
Lachen und Rufe
reges Treiben am Strand
es wird fröhlich gebadet
bunt sind die Cocktails
und Sonnenanbeter
die sich nahtlose Bräune wünschen
wälzen sich im heißen Sand
tropfende Wassermelonen
sorgen für eine Erfrischung
ermattet gleitet mir
ein Buch aus der Hand
ich falle in ein Delirium
durch die Geräusche vom Strandleben
versinke in ein Meer
aus Wellen, Sand, Sonnencreme
Bikinis, Strings und Melonen
schlummere ein
als ich wieder erwache
schweift mein Blick
über die Farben des Meeres
von Smaragdgrün hin zu tiefem Blau
zum Horizont, dorthin
wo das Meer und der Himmel sich berühren
wo Schiffe mit weißen Segel
beschaulich dahin gleiten
so wie meine Zeit
wo nicht mehr
Sekunden und Minuten
den Rhythmus vorgeben
meine Uhr nur noch Stunden kennt
ohne Hast, ohne Eile
dem Abend entgegen
wenn sich allmählich der Strand leert
die abendlichen Besucher kommen
wie die junge Frau
die wahrscheinlich arbeiten mußte
die ihr hauchdünnes Kleid abstreift
es auf einen Felsen fallen läßt
und im spiegelnden Lichtspiel der Abendsonne
im kristallklaren Wasser entschwindet
wie der Tag am Meer
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Toutes les droites appartiennent à son auteur Il a été publié sur e-Stories.org par la demande de Philo Poesie.
Publié sur e-Stories.org sur 27.09.2025.
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